Energiespeicherförderung in Baden-Württemberg neu aufgelegt

Nachtrag: Derzeit können keinen neuen Anträge gestellt werden.

Als Teil des Corona-Maßnahmenpakets „Zukunftsland BW- Stärker aus der Krise“ wurde auch das Förderprogramm für netzdienliche Batteriespeicher neu aufgelegt. Ziel ist es, den Bau von PV-Anlagen weiter voranzutreiben, um so die Verteilnetze zu entlasten. Gefördert wird die Installation von stationären Energiespeichern in Verbindung mit einer an das Verteilnetz angeschlossenen PV-Anlage. Förderfähig sind sowohl Heimspeicher mit einer PV-Anlage bis 30 kWp als auch Großspeicher mit PV-Anlagen über 30 kWp.

Die Förderhöhe für Energiespeicher in Kombination mit einer PV-Anlage kleiner als 30 kWp beträgt 200 € pro Kilowattstunde, bei größeren PV-Anlagen sind es 300 € pro Kilowattstunde Kapazität des Energiespeichers. Die maximale Förderhöhe beträgt 30 % der Nettoinvestitionskosten bzw. 45.000 €. Für einen lastmanagementfähigen Elektrofahrzeugladepunkt wird zusätzlich ein einmaliger Bonus in Höhe von 500 € gewährt. Photovoltaikanlagen mit über 100 kWp werden einmalig mit 2.500 € gefördert.

Förderberechtigt sind natürliche Personen, Personengesellschaften, juristische Personen des öffentlichen sowie privaten Rechts und Landwirte, wobei nur in Baden-Württemberg installierte Energiespeicher gefördert werden.

Weiterhin gelten die folgenden Anforderungen:

  • Das Verhältnis von PV-Anlagenleistung zur Energiespeicherkapazität beträgt mindestens 1,2. Eine darüberliegende Kapazität ist nicht förderfähig. Wird zusätzlich ein lastmanagementfähiger Elektrofahrzeugladepunkt und/oder eine Wärmepumpe installiert, kann von diesem Verhältnis abgewichen werden. Je geförderter Kilowattstunde muss die PV-Anlagenleistung 0,5 kWp betragen.
  • Energiespeicher und die PV-Anlage müssen mindestens 5 Jahre zweckentsprechend betrieben werden.
  • Die maximale Leistungsabgabe der Photovoltaikanlage am Netzanschlusspunkt beträgt bei Photovoltaikanlagen mit bis zu einschließlich 25 kWp 50 % der installierten Leistung der Photovoltaikanlage.
  • Der Wechselrichter verfügt über eine geeignete elektronische und offen gelegte Schnittstelle zur Fernparametrierung und Fernsteuerung.
  • Für die Batterien liegt eine Zeitwertersatzgarantie von 10 Jahren vor.
  • Die sichere und fachgerechte Inbetriebnahme ist durch eine geeignete Fachkraft zu bestätigen.
  • Ein prognosebasiertes Batteriemanagementsystem ist bei Anlagen bis 10 kWp Pflicht.

Der Antrag ist vollständig ausgefüllt mit den entsprechenden Anlagen an die L-Bank (pv-speicher@l-bank.de) zu senden. Anträge können seit dem 1. April 2021 eingereicht werden. Mit den Maßnahmen konnte bereits im Zeitraum vom 1. Januar 2021 bis zum 31. März 2021 begonnen werden, wenn bis spätestens 1. Juli 2021 ein Antrag gestellt wird. Nach Fertigstellung ist jedoch keine Antragstellung mehr möglich.

Mehr Informationen zur Förderung und Antragsstellung finden Sie hier.

Unsere Energiespeichermodelle VARTA pulse neo sowie der VARTA pulse bzw. VARTA element, in Verbindung mit einem Energiemanagementsystem wie z.B. dem Solarlog, sind förderfähig. Die Produktübersicht finden Sie hier.

Die notwendige Herstellerklärung sowie die Konformitätserklärung für den SolarLog finden Sie in unserem Download-Bereich.