Stromspeicher – mit einer Schlüsseltechnologie aus der Energiekrise

In Zeiten von Klimawandel, steigenden Strompreisen durch die Energiekrise 2022 und dem Wunsch nach mehr Unabhängigkeit spielen erneuerbare Energien auch für Privathaushalte eine immer größer werdende Rolle. Diese decken mit 45,4 % knapp die Hälfte des Strombedarfs in Deutschland ab. Dabei setzen vor allem Hausbesitzer auf Solarstrom. Viele denken an Energiespeicher, um die Effektivität zu steigern und einen höheren Nutzen aus der Photovoltaikanlage zu generieren. Welche Gründe dafürsprechen, soll im Folgenden erläutert werden.

 

Quelle: Umweltbundesamt auf Basis AGEE-Stat

Energiespeicher sind eine Schlüsseltechnologie in der Energiewende. Bei der Stromversorgung muss jederzeit gewährleistet sein, dass das Stromangebot und die -nachfrage ausgeglichen sind. Dies lässt sich bei der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien schwer umsetzen, da diese von vielen Faktoren wie der Tageszeit und dem Wetter abhängt. Durch die Energiezwischenspeicherung im Heimspeicher kann diese Balance einfacher erhalten werden. Wenn weniger Energie produziert als benötigt wird, kann auf die gespeicherte Energie zurückgegriffen werden. Besteht ein Überschuss an Energie, kann diese im Stromspeicher gespeichert werden. So steigt die Versorgungssicherheit der Netzbetreiber und es wird sichergestellt, dass jeder Haushalt seinen Bedarf an erneuerbarer Energie zu jeder Zeit decken kann. Dabei leisten auch Energiespeicher in Privathaushalten einen wichtigen Beitrag. Bei Leistungsspitzen wird das Netz weniger überlastet. Dies verringert wiederum auch die Notwendigkeit für den Bau neuer Stromleitungen.

Privathaushalte profitieren sehr von einem Stromspeicher. Für eine größere Unabhängigkeit vom Energieversorger sind sie unabdingbar. Der Zeitpunkt der Stromerzeugung und der des Stromverbrauchs liegen meist auseinander. So hat die Stromerzeugung ihren Höhepunkt am Mittag, während der Stromverbrauch aber vor allem in den Morgen- und Abendstunden stattfindet. Dadurch kann von dem selbsterzeugten Strom weniger als ein Drittel genutzt werden. Der Rest der grünen Energie wird in das öffentliche Stromnetz gespeist. Dies bedeutet, dass der Strom morgens und abends wieder teuer eingekauft werden muss. Gleichzeitig sinkt jedoch die Vergütung für den eingespeisten Strom. Für diesen erhält man nur 6,23 Cent pro kWh, bezieht ihn jedoch zu 43,30 Cent pro kWh. Demnach ist es lukrativer den Strom selbst mithilfe eines Heimspeichers zu nutzen. Zudem wird die Integration von Energiespeichern durch verschiedene Förderprogramme unterstützt, über die Sie sich in unserer Förderübersicht informieren können. Bei gleichzeitig fallenden Gerätepreisen kann hier eine Menge gespart werden.

Die folgende Grafik zeigt den typischen Tagesverlauf der Stromerzeugung und dem -verbrauch:

In Kombination mit einem intelligenten Energiemanagementsystem kann der Eigenverbrauch weiter optimiert und das Eigenheim zu einem Smart Home erweitert werden: Geräte wie unser Energiespeicher VARTA pulse neo ermöglichen eine direkte Kommunikation mit PV-Wechselrichtern und ausgewählten Ladestationen. Mit externen Relais können zudem verschiedene Verbraucher im Haus aktiv gesteuert werden. In unserer Kompatibilitätsliste erfahren Sie, welche Geräte mit dem VARTA pulse neo verbunden werden können.

All diese Vorteile werden von den VARTA Energiespeichern vereint. Unsere Komplettsysteme gibt es in verschiedenen Ausführungen, die an Ihre individuellen Bedürfnisse angepasst sind. Dabei stellen auch veränderte Anforderungen kein Problem dar, da unsere Systeme zur Energiespeicherung jederzeit über eine Kaskade oder durch die Nachrüstung von einzelnen Modulen erweiterbar sind.

Sie möchten direkt das passende Gerät finden? Auf unseren Produktseiten finden Sie weitere Informationen zu den förderfähigen Energiespeichern von VARTA oder ermitteln Sie direkt über das VARTA Berechnungstool Ihre optimale Speichergröße.

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